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Problemlösung

Makita-Akku lädt nicht: was die Anzeige bedeutet und was hilft

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Sie schieben den Makita-Akku aufs Ladegerät, doch die Ladeanzeige startet nicht oder blinkt. Diese Seite hilft Ihnen, die Ursache einzugrenzen: von harmlosen Gründen wie Temperatur und Kontakten über Tiefentladung bis zum echten Defekt. Sie erfahren, wie Sie die Anzeigen am Ladegerät deuten, was Sie selbst prüfen können und wann ein neuer Akku die einzige sichere Lösung ist. Von Basteleien zum Wiederbeleben raten wir ausdrücklich ab.

Die Anzeige am Ladegerät richtig deuten

Makita-Ladegeräte zeigen den Ladezustand über eine Leuchte, die je nach Zustand die Farbe wechselt oder blinkt. Welche Farbe was bedeutet, ist auf einem Aufkleber am Ladegerät und in der Bedienungsanleitung erklärt. Diese Angaben sind maßgeblich, denn sie unterscheiden sich zwischen Ladegerätemodellen.

Grundsätzlich lassen sich drei Zustände unterscheiden: Der Akku wird geladen, der Akku ist voll, oder der Ladevorgang startet nicht. Für den dritten Fall gibt es zwei typische Gründe: Der Akku wartet auf eine passende Temperatur, oder Ladegerät beziehungsweise Akku melden einen Fehler.

Einfache Ursachen zuerst prüfen

Lädt ein zweiter Akku einwandfrei, liegt das Problem beim ersten Akku. Lädt auch der zweite Akku nicht, ist vermutlich das Ladegerät defekt.

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    Steckdose prüfen: Funktioniert ein anderes Gerät an derselben Steckdose?

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    Akku richtig aufsetzen: Akku abnehmen und neu aufschieben, bis er einrastet.

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    Temperatur prüfen: Ein heißer Akku nach dem Einsatz oder ein kalter Akku aus Garage oder Auto lädt oft erst nach einer Wartezeit.

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    Kontakte prüfen: Staub, Späne oder Feuchtigkeit an den Kontakten von Akku und Ladegerät trocken entfernen.

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    Gegentest: Einen anderen Akku auf dem Ladegerät und den fraglichen Akku auf einem anderen Original-Ladegerät testen.

Hinweis:Reinigen Sie Kontakte nur bei abgezogenem Ladegerät und mit einem trockenen Tuch oder Pinsel. Keine Metallgegenstände, kein Wasser, keine Lösungsmittel.

Tiefentladung: wenn der Akku zu leer ist

Lithium-Ionen-Akkus haben eine Schutzelektronik. Sinkt die Spannung der Zellen zu weit, etwa weil ein Akku lange leer gelagert wurde, kann die Elektronik den Akku sperren. Manche Ladegeräte versuchen dann, den Akku vorsichtig zu laden, andere melden einen Fehler. Viele Makita-Geräte schalten sich zum Schutz vor Tiefentladung automatisch ab, wenn der Akku fast leer ist, wie es etwa im Listing des Bohrschraubers DDF489Z beschrieben ist.

Ein Akku, der durch Tiefentladung gesperrt ist, sollte nicht mit Tricks überbrückt werden. Tiefentladene Zellen können geschädigt sein und beim erneuten Laden überhitzen. Lässt sich der Akku am Original-Ladegerät auch nach Abkühlen oder Erwärmen auf Zimmertemperatur nicht laden, ist er als defekt zu betrachten.

Hinweis:Versuchen Sie nicht, Lithium-Ionen-Akkus ohne Original-Ladegerät, mit Labornetzteil, Starthilfe über einen anderen Akku oder durch Öffnen des Gehäuses zu laden. Das kann zu Überhitzung und Brand führen. Defekte Akkus über den Handel oder Wertstoffhof entsorgen.

Wann der Akku wirklich defekt ist

Weitere Anzeichen beschreibt Akku defekt erkennen. Ist der Akku noch in der Garantie, wenden Sie sich an den Händler oder an Makita. Für Ersatz finden Sie Original-Akkus mit Ladegerät in Akku-Startersets mit Ladegerät.

  • Das Ladegerät zeigt auch nach Abkühlen und Kontaktreinigung eine Fehleranzeige.
  • Der Akku ist aufgebläht, riecht ungewöhnlich, ist ausgelaufen oder hat Risse im Gehäuse.
  • Der Akku wird beim Laden oder Arbeiten ungewöhnlich heiß.
  • Ein anderer Akku lädt am selben Ladegerät problemlos.
  • Die Laufzeit ist stark gesunken und der Akku ist sehr alt oder oft gestürzt.

Vorbeugen: so bleibt der Akku ladefähig

Die meisten Ladeprobleme lassen sich vermeiden. Lagern Sie Akkus nicht leer, sondern teilgeladen. Laden Sie sie nicht bei Frost und lassen Sie heiße Akkus vor dem Laden abkühlen. Halten Sie Kontakte sauber und transportieren Sie Akkus geschützt im Koffer.

Ausführliche Tipps zu Ladezeiten, Lagerung und Lebensdauer finden Sie in Makita-Akkus richtig laden und lagern. Warum Nachbau-Akkus am Makita-Ladegerät manchmal nicht laden, erklärt Makita-Akku: Original oder Nachbau.

Häufige Fragen

Kann man einen Makita-Akku ohne Ladegerät laden? Davon raten wir ab. Nur das Original-Ladegerät überwacht Temperatur und Zellzustand. Improvisierte Lademethoden können Akkus überhitzen und Brände auslösen.

Warum blinkt mein Makita-Ladegerät? Häufig ist der Akku zu heiß oder zu kalt, oder Ladegerät beziehungsweise Akku melden einen Fehler. Welche Anzeige was bedeutet, steht auf dem Aufkleber am Ladegerät.

Lässt sich ein tiefentladener Makita-Akku retten? Manchmal startet das Original-Ladegerät nach einiger Zeit doch noch. Gelingt das nicht, ist der Akku als defekt zu betrachten. Überbrücken oder Öffnen ist gefährlich.

Lädt ein Makita-Ladegerät Nachbau-Akkus? Nicht immer. Das Ladegerät kommuniziert mit der Elektronik des Akkus und kann Fremdakkus ablehnen. Makita gibt nur Original-Akkus frei; welche Akkus passen, steht in Makita-Akku-Kompatibilität.

Was Sie dafür brauchen