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Ratgeber

Welche Akkus passen bei Makita

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Makita bietet mehrere Akkusysteme an, und auf den ersten Blick sehen manche Akkus ähnlich aus. Diese Seite richtet sich an alle, die bereits Makita-Geräte besitzen oder in das System einsteigen wollen und wissen möchten, welcher Akku in welches Gerät passt. Wir erklären die Systeme LXT, CXT und XGT, zeigen, woran Sie sie erkennen, und gehen auf Sonderfälle wie Geräte mit zwei Akkus und die Heimwerker-Serie ein. Maßgeblich ist immer die Angabe von Makita für das jeweilige Gerät.

Die drei Makita-Systeme im Überblick

Makita unterscheidet im Profibereich vor allem drei Akkusysteme. Jedes hat eine eigene Akkuform und eigene Kontakte. Ein Akku des einen Systems lässt sich nicht in ein Gerät des anderen Systems schieben.

Hinweis:Die Typbezeichnungen der Akkus sind Beispiele. Welche Akkus für ein bestimmtes Gerät freigegeben sind, steht in dessen Bedienungsanleitung und auf der Makita-Website.

LXT: das 18-Volt-System

LXT ist das bekannteste Makita-System. Die Akkus tragen Bezeichnungen wie BL1830B, BL1840B, BL1850B oder BL1860B. Die ersten beiden Ziffern stehen für 18 Volt, die nächsten für die Kapazität, also 3,0, 4,0, 5,0 oder 6,0 Ah. Alle LXT-Akkus passen nach Makita-Angaben in alle LXT-Geräte, egal ob kleiner Bohrschrauber oder großer Rasenmäher.

Eine Besonderheit sind Geräte, die zwei LXT-Akkus gleichzeitig aufnehmen. Makita kennzeichnet sie oft mit 2x18 V. Sie arbeiten mit 36 Volt aus zwei 18-Volt-Akkus, nutzen aber die gleichen LXT-Akkus. Das ist für viele Nutzer der Weg zu mehr Leistung, ohne ein zweites System zu kaufen.

Eine Übersicht über die Kapazitäten bietet der Beitrag Makita-Akkus im Überblick.

Makita 18 Volt im Vergleich →

CXT und XGT: kleine und große Klasse

CXT ist Makitas 12V-max-System für kompakte Geräte. Die Akkus werden wie bei LXT aufgeschoben, sind aber kleiner und haben eine andere Form. Sie passen weder in LXT- noch in XGT-Geräte. Ältere Makita-Geräte mit 10,8 Volt nutzen teils Stabakkus, die in den Griff gesteckt werden. Diese sind ebenfalls ein eigenes System.

XGT ist das 40V-max-System für leistungshungrige Anwendungen. Die Akkus haben eine eigene Schiene und eigene Kontakte. LXT-Akkus passen nicht in XGT-Geräte und umgekehrt, und auch die Ladegeräte sind systemspezifisch. Wer bereits viele LXT-Geräte besitzt, sollte vor dem Kauf eines XGT-Geräts bedenken, dass dafür eigene Akkus und ein eigenes Ladegerät nötig sind.

So erkennen Sie das richtige System

Im Laden oder Online-Shop hilft ein kurzer Blick auf die Angaben. Verlassen Sie sich nicht nur auf die Farbe, denn alle Makita-Geräte sehen ähnlich aus.

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    Typenschild des Geräts lesen: Dort steht die Spannung, etwa 18 V, 12V max oder 40V max.

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    Auf Logo und Systemname achten: LXT, CXT oder XGT stehen meist auf Gerät und Verpackung.

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    Akkubezeichnung prüfen: BL18 steht für LXT 18 V, BL40 für XGT, BL10 für CXT.

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    In der Bedienungsanleitung nachsehen, welche Akkus und Ladegeräte freigegeben sind.

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    Im Zweifel auf der Makita-Website die Zubehörliste des Geräts aufrufen.

Sonderfälle: Heimwerker-Serie, Nachbauten und fremde Marken

Makita hat neben dem Profisortiment eine Heimwerkerlinie mit eigenen 18-Volt-Akkus angeboten, die an einem G in der Bezeichnung zu erkennen sind. Diese Akkus und Geräte sind laut Makita nicht mit LXT kompatibel, obwohl die Spannung gleich ist. Prüfen Sie daher bei gebrauchten oder günstigen Sets genau die Bezeichnung.

Nachbau-Akkus anderer Anbieter werden oft als passend für Makita LXT verkauft. Makita gibt für diese keine Freigabe. Was dabei zu beachten ist, beschreibt der Beitrag Makita-Akku: Original oder Nachbau. Adapter, mit denen Akkus anderer Marken in Makita-Geräte passen sollen, sind ebenfalls nicht vom Hersteller freigegeben. Sie können Elektronik und Schutzfunktionen umgehen und zum Verlust der Garantie führen.

Markenübergreifend sind Makita-Akkus nach Herstellerangaben nicht mit Bosch, Milwaukee, DeWalt oder anderen Systemen kompatibel. Einen Vergleich der Plattformen bietet der Beitrag Die richtige Akkuplattform wählen.

Hinweis:Nutzen Sie nur Akkus und Ladegeräte, die der Hersteller für Ihr Gerät freigibt. Nicht freigegebene Kombinationen können überhitzen und den Garantieanspruch gefährden.

Laden: welches Ladegerät für welchen Akku

Auch Ladegeräte sind systemgebunden. LXT-Akkus laden Sie mit LXT-Ladegeräten, XGT-Akkus mit XGT-Ladegeräten. Manche Makita-Ladegeräte laden mehrere Spannungen oder haben zwei Schächte, welche genau, steht in der Anleitung des Ladegeräts. Tipps zum schonenden Laden und zur Fehlersuche finden Sie in den Beiträgen Makita-Akku richtig laden und Makita-Akku lädt nicht.

Startersets mit Akku und Ladegerät →

Häufige Fragen

Passt ein Makita-18-Volt-Akku in alle Makita-Geräte? Er passt in alle Geräte des LXT-Systems, nicht aber in CXT- oder XGT-Geräte. Auch Akkus der Heimwerker-G-Serie gehören laut Makita nicht zu LXT.

Wo passen Makita-Akkus noch? Offiziell nur in Makita-Geräte des gleichen Systems. Einige Hersteller von Zubehör bieten Geräte mit Makita-LXT-Aufnahme an. Ob diese freigegeben sind, entscheidet der jeweilige Anbieter, nicht Makita.

Kann ich einen 6-Ah-Akku in einen kleinen Bohrschrauber stecken? Wenn beide zum LXT-System gehören, ja. Das Gerät wird dadurch schwerer und hecklastiger, läuft aber länger. Für Überkopfarbeiten ist ein kleiner Akku oft angenehmer.

Gibt es einen Akku für alle Makita-Geräte? Nein. Innerhalb eines Systems ist ein Akku universell, über die Systemgrenzen hinweg nicht. Für die meisten Nutzer deckt LXT das breiteste Sortiment ab.

Was Sie dafür brauchen

Quellen