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Ratgeber

Werkzeug ohne Akku kaufen: Solo, Z, N und 0 erklärt

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Viele Akkuwerkzeuge gibt es in zwei Varianten: als Set mit Akkus und Ladegerät und als Sologerät ohne. Beim Kauf stößt man auf Kürzel wie DTD172Z, DCH273N oder M18 FID3-0, die auf den ersten Blick wenig sagen. Diese Seite erklärt, was die Zusätze bei den großen Marken bedeuten, wie Sie Sologeräte und Sets unterscheiden und wann sich welche Variante lohnt. Prüfen Sie den Lieferumfang immer zusätzlich im Listing, denn Händler kombinieren Geräte manchmal neu.

Warum es Sologeräte gibt

Akkus und Ladegeräte sind ein großer Teil der Kosten eines Akkuwerkzeugs. Wer schon zwei oder drei Akkus einer Plattform besitzt, braucht für das nächste Gerät nicht noch einmal Akkus. Deshalb verkaufen die Hersteller fast jedes Gerät auch ohne Akku.

So wächst ein Akkusystem nach und nach: Erst ein Set mit Bohrschrauber oder Schlagschrauber, Akkus und Ladegerät, danach Bohrhammer, Winkelschleifer oder Multitool als Sologerät. Wie Sie eine passende Plattform wählen, erklärt Die richtige Akkuplattform wählen.

Die Kürzel der großen Marken

Die Zusätze sind gängige Muster, aber keine feste Norm. Bei Makita und DeWalt stehen die Buchstaben der Sets oft für Akkugröße und Anzahl, etwa P2 für zwei 5,0-Ah-Akkus bei DeWalt. Die genaue Bedeutung finden Sie im Lieferumfang des Listings.

Koffer, Box oder Karton

Viele Sologeräte gibt es in mehreren Verpackungen: im Karton, in einem Systemkoffer oder mit Einlage. Bei Makita steht J für den Makpac, bei DeWalt T für TSTAK, bei Milwaukee X für die HD-Box. Bosch Professional liefert viele Geräte in der L-BOXX, Metabo in der metaBOX.

Ein Koffer lohnt sich, wenn Sie das Gerät transportieren oder ordentlich verstauen wollen. Wer schon ein Regalsystem hat, spart mit der Kartonvariante. Die Koffersysteme der Marken sind untereinander nicht kombinierbar.

Wann sich ein Sologerät lohnt

Für ein Sologerät mit hoher Leistungsaufnahme sollten Ihre Akkus passen. Ein kleiner Akku reicht für einen Bohrschrauber, an einem Bohrhammer oder Winkelschleifer ist er schnell leer. Welche Akkugröße sinnvoll ist, erklären Milwaukee-Akkus im Überblick und Makita-Akkus im Überblick.

  • Sie besitzen bereits mindestens zwei Akkus und ein Ladegerät derselben Plattform.
  • Ihre Akkus haben genug Kapazität für das neue Gerät, etwa große Akkus für Winkelschleifer oder Bohrhammer.
  • Sie wollen das System gezielt um ein Gerät erweitern.
  • Sie vergleichen Preise: Manchmal ist ein Set nur wenig teurer als das Sologerät, dann lohnt sich das Set wegen der zusätzlichen Akkus.

Wann ein Set besser ist

Wer neu in ein Akkusystem einsteigt, braucht mindestens einen Akku und ein Ladegerät. Ein Set mit zwei Akkus ist meist günstiger als die Einzelteile. Kombi-Sets mit Bohrschrauber und Schlagschrauber decken zudem die häufigsten Arbeiten ab, siehe Kombi-Sets mit Bohrschrauber und Schlagschrauber.

Alternativ kombinieren Sie ein Akku-Starterset mit einem Sologerät Ihrer Wahl. So bekommen Sie Akkus in der passenden Größe und das Gerät, das Sie wirklich brauchen. Eine Auswahl zeigt Akku-Startersets mit Ladegerät.

Akku-Startersets vergleichen →

Worauf Sie beim Kauf achten

Viele Geräte in unseren Kaufberatungen sind Sologeräte. Bei jedem Produkt steht im Listing, ob Akkus enthalten sind. Für den Bohrhammer finden Sie solo und als Set Beispiele in Die besten Akku-Bohrhammer mit SDS-plus.

  1. 1

    Lieferumfang im Listing lesen: Steht dort ohne Akku, ohne Ladegerät oder solo?

  2. 2

    Akkuplattform prüfen: Passt das Gerät zu Ihren Akkus, etwa Makita LXT oder Milwaukee M18?

  3. 3

    Spannungsangaben vergleichen: 18 Volt und 20 Volt Max bezeichnen bei manchen Herstellern dasselbe System.

  4. 4

    Kofferoption wählen, wenn Sie das Gerät transportieren.

  5. 5

    Bei Partnersystemen wie AMPShare oder CAS prüfen, ob das Gerät ausdrücklich als kompatibel genannt wird.

Fremde Akkus und Adapter

Ein Sologerät einer anderen Marke mit einem Adapter an vorhandene Akkus anzuschließen, ist verlockend. Die Hersteller geben solche Adapter jedoch nicht frei, und Schutzfunktionen zwischen Akku und Gerät können fehlen. Was dabei zu beachten ist, erklärt Akku-Adapter für fremde Marken.

Sicherer sind offizielle markenübergreifende Systeme. Bei Bosch Professional ist das AMPShare, bei Metabo CAS. Dort passen die Akkus laut Hersteller in Geräte mehrerer Marken.

Häufige Fragen

Was bedeutet Z bei Makita? Z steht bei Makita für ein Gerät ohne Akku und Ladegerät. ZJ bedeutet solo im Makpac-Koffer.

Was bedeutet N bei DeWalt? N steht für ein Sologerät ohne Akku und Ladegerät. NT bedeutet solo in der TSTAK-Box.

Was bedeutet -0 bei Milwaukee? Die Endung -0 kennzeichnet ein Gerät ohne Akku. -0X bedeutet solo in der HD-Box.

Lohnt sich ein Sologerät für Einsteiger? Nur, wenn Sie Akkus separat kaufen. Ein Set oder ein Starterset mit Akkus ist für den Einstieg meist sinnvoller.

Was Sie dafür brauchen