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Ratgeber

Akkuschrauber kaufen: worauf Sie achten sollten

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Der Akkuschrauber ist das meistgenutzte Elektrowerkzeug im Haushalt. Entsprechend groß ist die Auswahl, von einfachen Geräten bis zu Profimaschinen mit über 100 Nm. Diese Checkliste hilft, die Angebote zu sortieren: Sie erklärt, welche Kriterien wirklich zählen, welche Angaben im Datenblatt wichtig sind und welche Bauart zu welchen Arbeiten passt. So kaufen Sie ein Gerät, das zu Ihren Aufgaben und zu Ihren vorhandenen Akkus passt, statt nur auf die größte Zahl zu schauen.

1. Das Akkusystem zuerst

Wer einen Akkuschrauber kauft, entscheidet sich fast immer für ein Akkusystem. Später gekaufte Geräte derselben Marke laufen mit denselben Akkus und kommen günstiger als Sologerät. Überlegen Sie deshalb, welche Geräte Sie in den nächsten Jahren brauchen werden, etwa Bohrhammer, Schlagschrauber, Winkelschleifer oder Gartengeräte.

Profisysteme wie Makita LXT, Bosch Professional 18V, Milwaukee M18 oder DeWalt XR bieten sehr viele Geräte. Markenübergreifende Systeme wie CAS oder AMPShare erweitern die Auswahl. Hilfe bei der Wahl gibt Die richtige Akkuplattform wählen, einen Überblick über die Marken bietet Akkuschrauber-Marken im Überblick.

2. Die richtige Bauart

Für Beton reicht keiner dieser Schrauber gut, dafür brauchen Sie einen Bohrhammer. Die Unterschiede erklären Bohrschrauber oder Schlagbohrschrauber und Akkuschrauber oder Schlagschrauber.

3. Spannung und Drehmoment

18 Volt sind der Standard für vielseitige Geräte. 12 Volt sind leichter und kompakter, aber weniger kräftig. Das Drehmoment in Nm zeigt, wie viel Kraft der Schrauber im ersten Gang aufbringt. Für Möbel und kleine Schrauben genügen 30 bis 50 Nm, für lange Holzschrauben, große Bohrer und Rührarbeiten sind 60 Nm und mehr angenehm.

Achten Sie darauf, ob der Hersteller das Drehmoment für harten oder weichen Schraubfall angibt; die Werte sind nicht immer direkt vergleichbar. Was die Angaben auf dem Typenschild bedeuten, erklärt Volt, Nm und Ah erklärt.

4. Bohrfutter, Gänge und Motor

Wie Drehzahl und Gänge zusammenhängen, beschreibt Drehzahl beim Akkuschrauber erklärt.

  • Bohrfutter: 13 mm Spannweite ist bei 18-Volt-Geräten üblich; ein Metallfutter hält Bohrer sicherer als Kunststoff.
  • Gänge: zwei Gänge sind Standard, ein dritter Gang hilft bei vielen kleinen Bohrungen.
  • Kupplung: viele Stufen ermöglichen feinfühliges Schrauben.
  • Motor: bürstenlose Motoren arbeiten effizienter und wartungsärmer, siehe Bürstenloser Motor erklärt.
  • Licht: eine LED am Fuß oder Kopf hilft in dunklen Ecken.

5. Gewicht und Ergonomie

Ein Akkuschrauber wird oft lange in der Hand gehalten, auch über Kopf. Das Gewicht mit Akku und die Kopflänge entscheiden, wie angenehm das Gerät ist. Kompakte Geräte mit kleinem Akku sind leichter, große Akkus verlängern die Laufzeit, machen das Gerät aber schwerer.

Nehmen Sie Geräte, wenn möglich, im Fachmarkt in die Hand. Griffumfang, Lage der Schalter und Schwerpunkt unterscheiden sich zwischen den Marken. Für kleine Hände oder viele Arbeiten über Kopf lohnt der Blick auf Kompakte 12-Volt-Bohrschrauber.

Achten Sie auch auf Details wie einen Gürtelclip, ein Bitdepot am Gerät und eine Ladestandsanzeige am Akku. Sie machen im Alltag oft mehr Unterschied als ein paar Newtonmeter mehr im Datenblatt.

6. Lieferumfang und Akkus

Was Kürzel wie Z, N oder -0 bedeuten, erklärt Werkzeug ohne Akku kaufen. Sets mit zwei Geräten finden Sie unter Kombi-Sets mit Bohrschrauber und Schlagschrauber.

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    Prüfen Sie, ob Akkus und Ladegerät enthalten sind oder ob es sich um ein Sologerät handelt.

  2. 2

    Achten Sie auf Anzahl und Kapazität der Akkus; zwei Akkus erlauben Arbeiten ohne Pause.

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    Vergleichen Sie Ladegeräte: Schnellladegeräte verkürzen Wartezeiten.

  4. 4

    Ein Koffer schützt das Gerät beim Transport.

  5. 5

    Zubehör wie Zusatzhandgriff, Bithalter und Gürtelclip ist ein Plus.

7. Unsere Empfehlungen nach Bedarf

Für die meisten Haushalte ist ein 18-Volt-Bohrschrauber mit zwei Akkus die vielseitigste Wahl. Eine Auswahl der Profimarken finden Sie in Die besten Akku-Bohrschrauber mit 18 Volt. Wer oft in Ziegel bohrt, wählt ein Modell mit Schlagwerk aus Akku-Schlagbohrschrauber für Holz und Mauerwerk.

Für schwere Arbeiten wie Lochsägen, große Forstnerbohrer oder Rührquirle eignen sich Geräte aus Bohrschrauber mit hohem Drehmoment. Wer schon Akkus einer Marke besitzt, kauft das Gerät solo.

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Häufige Fragen

Welcher Akkuschrauber ist der richtige für mich? Das hängt von Ihren Arbeiten und Ihrem Akkusystem ab. Für den Haushalt ist ein 18-Volt-Bohrschrauber mit zwei Gängen und zwei Akkus ein guter Start.

Reichen 12 Volt? Für Möbelmontage, kleine Schrauben und leichte Bohrarbeiten ja. Für lange Schrauben und große Bohrer sind 18 Volt besser.

Brauche ich ein Schlagwerk? Nur, wenn Sie häufig in Ziegel oder Kalksandstein bohren. Für Beton ist ein Bohrhammer die richtige Wahl.

Ist bürstenlos wichtig? Bürstenlose Motoren sind effizienter und wartungsärmer. Bei Profigeräten sind sie heute Standard.

Was Sie dafür brauchen