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Vergleich

Milwaukee M12 oder M18: zwei Akkusysteme eines Herstellers

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  • Milwaukee

    Milwaukee M12 FPD: kompakter Schlagbohrer solo

    50 Nm · 1.700 min⁻¹ · 12,7-mm-Bohrfutter

  • Milwaukee

    Milwaukee M18 FPD3: FUEL-Schlagbohrschrauber mit 158 Nm

    Akku-Schlagbohrschrauber · 158 Nm, 1.950 U/min · nicht enthalten (laut Titel)

Milwaukee führt zwei eigenständige Akkuplattformen parallel. Das sorgt bei Einsteigern oft für Verwirrung: Passt der M12-Akku in ein M18-Gerät? Welche Geräte gibt es nur in einem System? Diese Seite erklärt die Unterschiede der beiden Akkus, ordnet die Gerätewelten ein und vergleicht den kompakten M12 FPD mit dem M18 FPD3 anhand der Listing-Angaben.

Zwei Akkus, zwei Bauformen

Die beiden Systeme unterscheiden sich nicht nur in der Spannung, sondern auch in der Bauform. M12-Akkus werden bei vielen Geräten in den Griff geschoben, so bleibt das Gerät schlank und leicht. M18-Akkus werden unten an den Griff angesetzt und sind größer und schwerer, liefern dafür mehr Energie.

Wegen der unterschiedlichen Aufnahmen passen M12-Akkus nicht in M18-Geräte und umgekehrt. Milwaukee bietet aber Ladegeräte an, die laut Hersteller beide Akkutypen laden. Wer beide Systeme nutzt, braucht also nicht zwingend zwei Ladegeräte. Welche Ladegeräte das sind, steht auf der Milwaukee-Seite.

Typische Geräte im M12-System

Das M12-System hat seine Stärken bei kompakten Geräten. Dazu zählen kleine Bohrschrauber und Schlagschrauber, Installationsschrauber mit Wechselköpfen, kleine Säbelsägen, Kartuschenpistolen, Leuchten und Inspektionskameras. Für Elektriker und Sanitärinstallateure sind auch Spezialgeräte wie Rohrschneider oder Pressen verbreitet.

Ein Vorteil ist das geringe Gewicht über Kopf und in Schränken. Ein Nachteil sind die Grenzen bei großer Last: Lange Bohrungen mit großen Durchmessern oder Dauerbetrieb im Beton sind nicht die Domäne von M12. Kompakte 12-Volt-Geräte verschiedener Marken finden Sie in Kompakte 12-Volt-Bohrschrauber.

Typische Geräte im M18-System

Im M18-System liegen die kräftigen Geräte: Bohrhämmer mit SDS-plus, Winkelschleifer mit 125 mm, Kreissägen, große Säbelsägen, Schlagschrauber mit 1/2- und 3/4-Zoll-Vierkant sowie viele Garten- und Baustellengeräte. Die FUEL-Reihe steht dabei für bürstenlose Geräte mit hoher Leistung.

Wer am Bau, in der Metallbearbeitung oder mit Beton arbeitet, kommt um M18 meist nicht herum. Eine Auswahl zeigt Milwaukee M18 im Vergleich.

  • Bohrhämmer mit SDS-plus, zum Beispiel der M18 FH
  • Schlagschrauber für Radmuttern und Stahlbau
  • Winkelschleifer 125 mm
  • Kreis- und Säbelsägen
  • Multitools wie das M18 FMT

M12 FPD und M18 FPD3 im Vergleich

Beide Geräte sind Kombibohrer mit Schlagfunktion, also Schlagbohrschrauber. Der M12 FPD ist das kompakte Modell im 12-Volt-System, der M18 FPD3 das kräftige Gegenstück aus der M18-FUEL-Reihe. Beide Listings beschreiben Sologeräte ohne Akku und Ladegerät.

Die Unterschiede zeigen, wofür die Systeme stehen: Der M18 FPD3 hat laut Listing ein deutlich höheres Drehmoment. Der M12 FPD punktet mit kleinerer Bauform und geringerem Gewicht, was im Innenausbau und über Kopf zählt.

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Warum viele Profis beide Systeme nutzen

In vielen Gewerken ergänzen sich die Systeme: Für schwere Arbeiten nutzt man M18, für den Alltag mit vielen kleinen Schrauben und Arbeiten in engen Räumen M12. Da es Ladegeräte für beide Akkutypen gibt, ist der parallele Betrieb einfacher, als es zunächst klingt.

Für Heimwerker reicht meist ein System. Wer überwiegend Möbel baut, Lampen montiert und in Ziegel bohrt, kommt mit M12 gut aus. Wer Terrassen baut, in Beton bohrt oder Reifen wechselt, sollte mit M18 beginnen. Allgemeine Kriterien zur Systemwahl finden Sie in Akkuplattform wählen; die Bedeutung von Volt, Nm und Ah erklärt Volt, Nm und Ah erklärt.

Hinweis:Auch kompakte Geräte verlangen Schutzbrille und Gehörschutz beim Schlagbohren. Prüfen Sie vor dem Bohren in Wände mit einem Leitungssucher, ob dort Leitungen verlaufen.

Akkugröße, Laufzeit und Gewicht abwägen

In beiden Systemen gibt es Akkus mit unterschiedlicher Kapazität in Amperestunden. Ein größerer Akku hält länger, macht das Gerät aber schwerer und oft auch länger. Bei M12 bleiben die Geräte selbst mit größerem Akku leicht. Bei M18 kann ein großer Akku das Gewicht eines Bohrschraubers spürbar erhöhen.

Für Arbeiten über Kopf oder mit einer Hand lohnt sich deshalb oft ein kleinerer Akku, für Bohrhammer, Winkelschleifer und Schlagschrauber mit hohem Lösemoment ein großer. Manche Hersteller empfehlen für leistungsstarke Geräte bestimmte Mindestkapazitäten; diese Angabe finden Sie in der Bedienungsanleitung.

Wenn Sie neu in eines der Systeme einsteigen, rechnen Sie Akkus und Ladegerät mit ein. Ein Sologerät ist nur dann ein günstiger Einstieg, wenn passende Akkus schon vorhanden sind. Sets mit Akkus beschreibt Akku-Startersets mit Ladegerät.

Häufige Fragen

Passt ein M12-Akku in ein M18-Gerät? Nein. Die Akkus haben unterschiedliche Spannungen und Aufnahmen. Milwaukee gibt sie nur für das jeweilige System frei.

Gibt es ein Ladegerät für M12 und M18? Ja, Milwaukee bietet Ladegeräte an, die laut Hersteller beide Akkutypen laden. Prüfen Sie die genaue Bezeichnung im Datenblatt.

Ist M12 für Heimwerker ausreichend? Für Möbelbau, Montage und kleine Bohrungen in Holz, Metall und Ziegel oft ja. Für Beton und lange Holzschrauben ist M18 die bessere Wahl.

Was bedeutet FUEL bei Milwaukee? FUEL bezeichnet bei Milwaukee Geräte mit bürstenlosem Motor und eigener Elektronik für hohe Leistung. Es gibt FUEL-Geräte sowohl im M12- als auch im M18-System.

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